Xbox One Vorstellung – Teil 1: Konsole und Controller

Monate nachdem Sony seine Playstation 4 vorgestellt hat – und da im Grunde auch nur den Controller und einige Spiele -, legte Microsoft endlich nach.Mit der Vorstellung der “Xbox One” zieht Microsoft nun wieder auf Aufmerksamkeit auf sich. Nüchtern betrachtet hat sich nicht sehr viel beim Gesamt-Setup der Xbox 360 getan: Der Controller ist in vielen Details verbessert worden, aber weitestgehend gleich geblieben, Kinect ist nun in einer aktualisierteren Version beim Kauf der Konsole dabei und die Smartglass-Smartphone App scheint nun eine deutlich wichtigere Rolle als ‘Second Screen’ zu spielen.


Die Konsole

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Nachdem Microsoft bereits mit der Einführung der Xbox 360 Slim auf das anfangs rundere Design verzichtet hat, wird dieser Trend bei der Xbox One weitergeführt. Nicht nur das, schaut man sich die Konsole genauer an, sieht man, dass zwei verschiedene Oberflächenstrukturen benutzt werden: Einerseits ein mattes, edles Schwarz und andererseits glänzendes Schwarz, welches Fingerabdrücke magisch anziehen wird. Für Leute die keinen sichtbaren Staub auf ihren Konsolen mögen ein Negativpunkt.

Nun mit einem zeitgemäßen BluRay-Laufwerk ausgerüstet, dürfte es keine Probleme mehr geben auch Spiele mit größeren Datenmengen auf die Konsole zu bringen. Da es nun auch keine konkurrierenden HD-Formate gibt, wird man auch endlich aktuelle Filme in Full HD abspielen können. Ob auch zukünftige Auflösungen wie Ultra HD (3840 × 2160) durch ein Update unterstützt werden können, steht noch aus.

Vielleicht nicht wichtig für jeden, aber dennoch erwähnenswert: Da die neue Konsole auch als Multimedia-Center benutzt werden kann, befindet sich auf der Rückseite nicht nur ein HDMI-Out, sondern auch ein HDMI-In-Stecker, um beispielsweise den Receiver des Kabelanbieters an die Xbox anzuschließen, womit man über die Konsole auch das reguläre Fernsehprogramm schauen kann.

 
Der Controller

Xbox_Controller_RHS78_TransBG_RGB_2013

 

Laut Microsoft hat der Controller über 40 kleinste Änderungen gegenüber der Vorgängerversion spendiert bekommen. Der Controller soll sich nun noch besser in der Hand anfühlen und besteht aus der matten Schwarz-Variante – na ein Glück, wer will schon Fingerabdrücke auf seinem Controller abwischen?

Start und Select wurden ein wenig abgeändert. Der linke Button hat das typische Symbol für Multitasking bzw. Multi-Window-Funktionen aufgedruckt, womit man wohl ohne Stimmeingabe zwischen diversen Funktionen hin und her wechseln kann. Den ehemaligen Start-Button ziert nun eine Art Listen-Symbol. Dieser könnte auf dem Dashboard für Optionen her halten.

Ansonsten hat der Controller das erprobte Button-Layout beibehalten, wobei die Trigger um eine Funktion erweitert wurden: Sie können nun wie der Controller selbst vibrieren. So könnte beim feuern einer Waffe nur der Trigger vibrieren, den man auch für das Abfeuern einer Waffe benutzt hat und bei Verlerzung des Ingame-Charakters weiterhin der Controller, wie man es bisher auch gewohnt war.

Von hinten betrachtet, hat der Controller eine ziemliche Veränderung durchgemacht. Weg ist die Beule, wo früher die Batterie eingesteckt wurde. Der Controller wird nun von zwei AA-Batterien betrieben, die man bequem per Klappe erreichen kann. Ich hoffe inständig, dass man den Controller immer noch per USB an die Konsole anstecken kann und somit Akkus aufladen kann, anstatt diese aus dem Controller zu holen, in die Ladestation zu stecken und dann wieder zurück in den Controller zu legen.

Später oder morgen gibts den nächsten Teil der Vorstellungsrunde zur neuen Xbox One.

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Roberto Giunta
Roberto studiert Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien. In seiner Freizeit streift er durch die Untiefen seiner RSS-Feeds und Podcasts und schaut sich Serien bzw. Filme bevorzugt in Originalsprache an. Interessiert an allem was mit Technologie und Games zu tun hat.
Roberto Giunta

Roberto Giunta

Roberto studiert Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien. In seiner Freizeit streift er durch die Untiefen seiner RSS-Feeds und Podcasts und schaut sich Serien bzw. Filme bevorzugt in Originalsprache an. Interessiert an allem was mit Technologie und Games zu tun hat.